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Losnr.:643 (k.u.k Monarchie / Nachfolgestaaten)
Titel:Vienna Gigantic Wheel (Wiener Riesen Rad) Ltd.
Auflistung:5 % Debenture 250 £ 1.3.1898 (Auflage 40).
Ausruf:2.000,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.03.1898
Ausgabe-
ort:
London
Abbildung:Vienna Gigantic Wheel (Wiener Riesen Rad) Ltd.
Stücknr.:22
Info:Am 7.4.1766 gibt Kaiser Joseph II. den Prater für alle Bürger frei. Die Bevölkerung nimmt das Geschenk dankbar an: Bald zählt man an manchen Feiertagen bis zu 60.000 Besucher. Allein am Weißen Sonntag 1852 werden 300 Ochsen, 4.000 Gänse und 12.000 Brathühner verzehrt. Ende des 19. Jh. kommt der britische Marineoffizier Walter B. Basset auf die Idee, den Prater um eine Volksbelustigung zu bereichern, die sich schon in Blackpool, London und Chicago als Publikumsmagnet bewährt hat. Also bekommt eine von ihm initiierte englische Gesellschaft (wie übrigens auch beim inzwischen längst vergessenen Pariser Riesenrad, das damals mit 40 Wagen das größte Riesenrad der Welt war) die Konzession. Zwei Ingenieure und sechs Monteure machen sich an den Bau, Basset selbst streckt die Baukosten von 500.000 Kronen vor und verbrieft die Fiannzierungskosten hinterher nicht nur in Aktien der englischen Gesellschaft, sondern auch in einer Anleihe von 10.000 £ (eingeteilt in 40 Stücke zu 250 £). In Anwesenheit der englischen Kolonie von Wien und zu den Klängen der britischen Nationalhymne setzt Lady Horace Rumbold, die Gattin des englischen Botschafters, am 25.6.1897 die letzte Schraube ein. Dann werden die 30 Wagen eingehängt und das 64 m hohe Riesenrad geht zur Feier des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef I. in Betrieb. Für einen Film dreht Madame Solange d’Atalide, eine erfolgreiche Zirkusdirektorin und Reiterin, 1914 auf einem Pferd sitzend auf dem Dach eines Waggons eine Runde mit dem Riesenrad. Trotz solch spektakulärer Aktionen ist das Riesenrad wirtschaftlich ein Flop - umso mehr, als es im 1. Weltkrieg aus militärischen Gründen jahrelang stillsteht. Für das außen 55 m durchmessende 244 t schwere Riesenrad (die gesamten Eisenkonstruktionen wiegen 430 t) wird 1916 die gerichtliche Abbruchgenehmigung erteilt. Ironie der Geschichte: Weil den Eisenschrott niemand kaufen will und deshalb noch nicht einmal für den Abriß Geld da ist, bleibt das Riesenrad stehen und wird ab 1920 von immer mehr US-amerikanischen Filmproduzenten als Motiv verwendet. Besitzer ist inzwischen Eduard Steiner aus Brünn. Sein jüdischer Glaube wird ihm zum Verhängnis: Das Riesenrad wird “arisiert”, vier Parteigenossen handeln ihn dabei auf ein Viertel des Kaufpreises herunter. Doch auch dieses Geld sieht Eduard Steiner nie: Am 18.6.1944 kommt er im KZ Auschwitz um’s Leben. Am 16.9.1944 geht das Wiener Riesenrad bei einem Luftangriff in Flammen auf. Schon 1945 wird es zur gleichen Zeit wie der Stephansdom, die Staatsoper und das Burgtheater wieder aufgebaut. 1947 geht die größte Wiener Attraktion mit allerdings halbierter Zahl von 15 Wagen wieder in Betrieb. 80 % der Anteile hält zwischenzeitlich der Staat, der das Riesenrad 1953 an die Steiner-Erben zurückgibt. An der Betriebs-GmbH beteiligt sich auch der ebenfalls aus Brünn stammende Rechtsanwalt Dr. Karl Lamac. Als 1961 der Wiener Stadtrat ein Kaufangebot der Betreibergesellschaft ausschlägt, übernimmt Dr. Lamac auch die restlichen Anteile - heute lautet die Firma “Wiener Riesenrad Dr. Karl Lamac & Co. KG”. Im Mai 2002 ist schließlich eine kleine Sansation zu vermelden: Acht der seit Jahrzehnten verschollenen Original-Wagen kehren zurück und laden im Panorama die Besucher auf eine Reise durch Geschichte und Geschichten Wiens und des Praters ein.
Besonder-heiten:Sehr dekorative Vignette des Riesenrads mit seinen damals noch 30 Wagen, oben in den Ecken zwei weibliche Allegorien. ORIGINALUNTERSCHRIFT des Initiators WALTER B. BASSET.
Verfügbar:Rarität.
Erhaltung:EF-.
Zuschlag:offen
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4. April 2019:
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18. Mai 2019:
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