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Vorwort  


Spekulationen in Historischen Wertpapieren am Ende? Lang lebe die Spekulation!


Liebe Sammlerfreunde,

wie schrieb ich schon im Vorwort unserer 102. FHW-Auktion: „Spekuliert wird seit Angedenken der Menschheit, zu jeder Zeit und in jeder Lebenslage. Volkswirtschaftlich gesehen hat die Spekulation eine wichtige Funktion. Sie besteht darin, dass sich über den Kapitalmarkt gegebene unternehmerische Risiken, gegen eine angemessene Renditeerwartung, an die Gruppe der Spekulanten übertragen lassen.“

Von der Theorie zur aktuellen Praxis. Das mit der angemessenen Renditeerwartung ist dann in unserem spekulativen Wertpapiermarkt auch immer so eine Sache. Welche Rendite sich die Gruppe der Spekulanten aus unseren, zwar unentwerteten aber doch historischen Wertpapier-Bonds erwarten bzw. erwarteten, erschliesst sich mir bis heute nicht. Gleichwohl waren die letzten gut 4 Jahre neben unserem eigentlichen Sammlermarkt gerade auf dem Spekulationsmarkt unendlich spannend. Der Begriff „Spekuphilie“ wurde geboren.

Sei Anfang 2010 bis Ende 2013 wurde spekuliert in Mexikanische Gold-Bonds, Mexikanische Bank-Aktien, Brasilianische Anleihen, Deutsche Dollar-Bonds, Anleihen des Königreichs Westphalen und des Königreichs Sachsen sowie in Petchili-Bonds, Liberty-Bonds und Reorganisationsanleihen aus China. Teilweise fünfstellige Beträge wurden für diese Speku-Papiere bezahlt, die vor 2010 niemand für fünfzig Euro haben wollte. Es war schon sehr interessant welche Sau denn als nächstes durch das Dorf getrieben wurde.

Diese Speku-Phase ist seit Ende 2013 vorbei, die Blase ist anscheinend endgültig geplatzt. Ob die Spekuphilie unserem eigentlichen Sammlermarkt nun geholfen oder doch geschadet hat, darüber streiten sich die Geister. Aus meiner Sicht handelte es sich um einen Parallelmarkt, aus dem sowohl Sammler als auch Händler etwas Liquidität schöpfen konnten. Insofern hoffe ich, dass auch Sie unseren laufenden Empfehlungen gefolgt sind und diese Papiere rechtzeitig verkauft haben. Vielleicht manchmal zeitlich einen Tick zu früh aber aus heutiger Sicht garantiert nicht zu spät.

In unseren Auktionskatalogen werden wir dem aktuellen Geschehen Rechnung tragen und haben die Rubrik „Spekulationen“ wieder eliminiert. Selbstverständlich werden Sie diese Papiere auch weiterhin in unseren Katalogen finden, dann aber in den jeweiligen Länder-Rubriken. Ob diese Blase nun dauerhaft geplatzt ist oder erneut aufleben wird ist schwer vorauszuschauen. Sicherlich sitzen Spekulanten noch auf diesen Papieren und haben ein grosses Interesse, dass sich der Markt weiter dreht. Insofern bleiben dieses Stücke auch weiterhin sehr interessant; obliegt es doch jedem Einzelnen ob er sich diese Papiere auf ermäßigter Preisbasis wieder hinlegt und auf die nächste Welle wartet.

Hochspannend bleibt aber unser eigentlicher Sammlermarkt. Auch wenn es sich bei Ihnen wie eine Litanei vom alten Weingarten anhören mag aber gute Stücke aus allen Sammlerbereichen werden immer seltener. Diese verschwinden kontinuierlich in Sammlungen und kehren nur bedingt irgendwann einmal wieder auf unseren Sammlermarkt zurück. Neue Stücke werden kaum noch entdeckt, die Dachböden und Flohmärkte sind abgegrast.

Insofern glänzen meine Augen besonders, wenn solche fantastischen Stücke wie z.B. die Harburg-Englische Dampfschifffahrt von 1856 (s. Los 1122) gefunden werden. Natürlich hätte ich diese Aktie lieber in unserer Hamburger-Auktion präsentiert, bekam das Papier aber erst nach der Katalogerstellung. Der Einlieferer wollte dann nicht ein ganzes Jahr auf die nächste Auktion in Hamburg warten, welches ich wiederum sehr gut verstehen kann. Somit freuen wir uns, Ihnen ein norddeutsches Spitzenstück in München präsentieren zu können.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Studieren unseres Münchener Auktionskataloges und glaube, dass unsere Begeisterung für die alten Wertpapiere – wenn nicht schon lange geschehen - auch auf Sie überschwappt. Fantastische Aktien und Anleihen mit spannenden Geschichten die sich sowohl um diese Papiere als auch um unseren Sammlermarkt ranken, all das macht unser Sammelgebiet so einzigartig und lebendig.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 24. Mai 2014 im Paulaner am Nockherberg. Kommen auch Sie zu unserer Veranstaltung nach München, es lohnt sich!


Mit allerbesten Sammlergrüßen


Michael Weingarten


 

 

Aus der Auktion:
Moskowische Feuerassekuranz-Compagnie
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