AKTUELLES | AUKTIONEN | SERVICE | ÜBER UNS 

 AUKTIONEN

  Informationen

  Vorwort

  Auktionsbedingungen

  Einlieferungsvertrag

  Erläuterungen

  Newsletter


  NACHVERKAUF

  Katalog 118. Auktion
  und Ergebnisse



  KATALOG

  Katalog zum Blättern


  LIVE BIETEN

  Erläuterungen



  KUNDENBEREICH

  Anmelden

  Kostenlos registrieren


  LETZTE AUKTIONEN

  Katalog 117. Auktion

  Katalog 116. Auktion

  Katalog 115. Auktion

  Katalog 114. Auktion

  Katalog 113. Auktion

  Katalog 112. Auktion

  Katalog 111. Auktion

  Katalog 110. Auktion

  Katalog 109. Auktion

  Katalog 108. Auktion

  Katalog 107. Auktion

  Katalog 106. Auktion

  Katalog 105. Auktion

  Katalog 104. Auktion

  Katalog 103. Auktion

  Katalog 102. Auktion

  Katalog 101. Auktion

  Katalog 100. Auktion

  Katalog 99. Auktion

  Katalog 98. Auktion

  Katalog 97. Auktion

  Katalog 96. Auktion

  Katalog 95. Auktion

  Katalog 94. Auktion

  Katalog 93. Auktion

  Katalog 92. Auktion

  Katalog 91. Auktion

  Katalog 90. Auktion

  Katalog 89. Auktion

  Katalog 88. Auktion

  Katalog 87. Auktion

  Katalog 86. Auktion

  Katalog 85. Auktion

  Katalog 84. Auktion

  Katalog 83. Auktion

  Katalog 82. Auktion

  Katalog 81. Auktion

  Katalog 80. Auktion

  Katalog 79. Auktion

  Katalog 78. Auktion

  Katalog 77. Auktion

  Katalog 76. Auktion

Los Details  

Hier finden Sie die Details zu diesem Los.
Weitere Optionen haben Sie, wenn Sie angemeldet sind.




 Vorheriges LosZurückNächstes Los 
Losnr.:1373 (Deutschland bis 1945 (Reichsbank))
Titel:Hugo Schneider AG
Auflistung:Aktie 1.000 Mark 28.5.1920 (Auflage 6500, R 12).
Ausruf:600,00 EUR
Ausgabe-
datum:
28.05.1920
Ausgabe-
ort:
Leipzig-Paunsdorf
Abbildung:Hugo Schneider AG
Stücknr.:17012
Info:Gründung 1863 als Lampenfabrik Haeckel & Schneider in Paunsdorf bei Leipzig, 1871 übernahm Hugo Schneider den Betrieb vollständig, AG seit 1899. Die “Hasag” war einer der ältesten Industriebetriebe in Leipzig. Der ehemals handwerkliche Betrieb, in dem Lampen hergestellt wurden, entwickelte sich in Leipzig-Paunsdorf zu einer riesigen Fabrik. 1898 wurde beim Bahnhof Schönefeld ein eigenes Messingwalzwerk errichtet. Hergestellt wurden Messing-, Kupfer- und Aluminiumerzeugnisse, Beleuchtungs-, Heiz- und Kochartikel, Emaillewaren und Isolierflaschen sowie Autobeleuchtung. 1932 wurde die Glühlampenfabrikation in Oberweißbach (hervorgegangen aus der Glühlampenfabrik Germania Eisenach GmbH) in die Hugo Schneider Vereinigte Glühlampenwerke GmbH ausgegliedert. Die Weltwirtschaftskrise traf die Hasag schwer und erforderte eine Sanierung mit Kapitalschnitt. Dann folgte eine sprunghafte Erholung: Die Beschäftigtenzahl, die 1932 auf nur noch gut 1.000 abgesunken war, vervielfachte sich (auch wegen Eröffnung des zweiten Hauptwerkes in Berlin-Köpenick im Jahr 1935) in nur drei Jahren auf fast 3.500. Beschäftigung brachten vor allem umfangreiche Munitionslieferungen an die Reichswehr (ab 1935 die Wehrmacht). Dirigent dieses Aufschwungs, der die Hasag bis Ende des 2. Weltkrieges zum größten Rüstungsbetrieb in Mitteldeutschland und alleinigem Hersteller von Panzerfäusten machte, war als Betriebsdirektor Wilhelm Renner, der Vater von Hannelore Kohl. In den 1940er Jahren arbeiteten zwei Hauptwerke in Leipzig-Paunsdorf und Berlin-Köpenick, außerdem Betriebsstätten in Altenburg, Meuselwitz, Thermos-Langewiesen, Glashütte Großbreitenbach, Schwachstromlampenfabriken Eisenach und Oberweißbach (alle Thüringen) sowie Taucha bei Leipzig und Rhönglashütte Dernbach. Börsennotiz Berlin und Leipzig, Mehrheitsaktionär war zuletzt die Dresdner Bank (weshalb die AG noch heute im Verzeichnis des Anteilsbesitzes der Allianz-Versicherung mit 25,1 % aufgeführt ist). Nach Kriegsende hielt man sich mit der Herstellung von Kochtöpfen, Milchkannen und Lampen über Wasser. 1947 wurden alle Maschinen und Anlagen von den Sowjets als Reparationsleistung demontiert und die Gebäude anschließend gesprengt. Patente und Markenrechte wurden danach von anderen DDR-Betrieben genutzt, so z.B. die Wortmarke HASAG bis 1974 vom VEB Leuchtenbau Leipzig.
Besonder-heiten:Hochformat, hübscher G&D-Druck. Lochentwertet (RB).
Verfügbar:Zuvor vollkommen unbekannt gewesen. Ein UNIKAT aus dem Reichsbankschatz, das dort (mit Alt-Entwertung) als vormaliges Archivstück erst viel später wegen der Wertpapier-Abgabevorschriften der DDR gelandet sein dürfte. (R 12)
Erhaltung:VF.
Zuschlag:offen
 Vorheriges LosZurückNächstes Los 

Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

Aus der Auktion:
Gesellschaft für Elektrotechnik und Maschinenbau AG
Gesellschaft für Elektrotechnik und Maschinenbau AG
Mehr zur Aktie
Mehr zur Auktion
Katalog bestellen

Auktionstermine
7. Januar 2021:
33. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
20. Februar 2021:
119. Auktion Freunde Historischer Wertpapiere
1. April 2021:
34. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
29. Mai 2021:
XL. Auktion Hanseatisches Sammlerkontor
1. Juli 2021:
35. Live-Auktion der Deutsche Wertpapierauktionen GmbH

Letzte Meldungen:
4. Oktober 2020:
Ergebnisse der 118. FHW-Auktion jetzt online!
29. September 2020:
118. Freunde-Auktion am 3. Oktober 2020 an unserem Firmensitz in Wolfenbüttel - In 4 Tagen ist es endich wieder soweit!
26. August 2020:
118. FHW-Auktion jetzt Online! Große Präsenz-Auktion am 3.10.2020 an unserem Firmensitz in Wolfenbüttel!
28. Juni 2020:
Ergebnisse der 117. FHW-Auktion jetzt online!
23. Juni 2020:
117. Freunde-Auktion am 26. und 27. Juni 2020 in Wolfenbüttel - Es gibt gleich mehrere gute Nachrichten!!!

© 2020 Freunde Historischer Wertpapiere - All rights reserved - Impressum | Datenschutz - T: +49 (0)5331 / 9755 33 - F: +49 (0)5331 / 9755 55 - E: info@fhw-online.de