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Vorwort  


Der Trend geht zum Zweitstück

In grauer Vorzeit soll es einmal Auktionen mit Saalpräsenz gegeben haben. Heutzutage, wo man für vorliegende Schriftgebote nur noch in’s Protokollbuch schaut, geht der zweite Blick stets zu der netten Kollegin Esina, die den Internet-Computer bedient: Hast Du was im Internet? In der Mehrzahl der Fälle: Nein? Na dann, Zuschlag in’s Buch. Wobei es eine wirkliche Freude ist, zu beobachten, wie sich unsere Esina jedes Mal ein Loch in den Bauch freut, wenn einer „ihrer“ Internet-Bieter das Buch dann doch mal aussticht.

Früher dagegen, früher war die Arbeit als Auktionator tatsächlich mal Schwerstarbeit, die auch jüngere Kollegen gelegentlich an die physischen Grenzen brachte. Man musste seine Pappenheimer kennen, musste wissen, zu wem bei bestimmten Losen der Blick zu schweifen hatte, musste spüren wenn jemand für die Entscheidung einfach noch ein paar Sekunden Zeit brauchte, musste trotzdem immer auch auf das Unerwartete gefasst sein. Man stand sozusagen als Dirigent vor einem Saal von einstmals mehr als hundert Besuchern, aus dem die meiste Zeit – nicht jeder interessierte sich ja für jedes Los – Gemurmel, Lachen, Zeitungsrascheln ertönte. Der Dirigent wollte so gern dirigieren, doch anders als bei einer musikalischen Darbietung, die höchstens ein unterdrücktes Niesen stört, ergötzte sich bei uns der Saal regelmäßig an der von ihm produzierten Kakophonie. Doch der Profi kriegte das mit geschickter Interaktion meistens in den Griff. Rede mit dem Saal, dann quatscht er nicht mit dem Nachbarn …

Die daraus entstehenden kurzen Wortwechsel wurden über die Jahre zu Standard-Textbausteinen, die zu einer Präsenzauktion gehörten wie das Salz in die Suppe. „Siggi, die österreichische Daimler, die brauchst Du doch noch“, tönte man in den Saal. „Habe ich schon“, schallte es zurück. „Aber Siggi, der Trend geht zum Zweitstück!“ Und schon hatte man die Aufmerksamkeit des Saals wieder zurück. Tempi passati. Für den Auktionator ist das Auktionsgeschehen heute ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Man freut sich schon auf die Ablösung durch den Kollegen alle halbe Stunde und die Tasse Kaffee danach in der Arbeitspause.

Nun kommt auch noch die ernüchternde Erkenntnis dazu: Der Gag mit dem Zweitstück war die ganze Zeit vollkommen daneben. Die Leute wollen etwas ganz anderes. Kurz vor Weihnachten hatte ich das Magazin SCRIPOPHILY – The Journal of the International Bond & Share Society in der Post. Gleich der erste Beitrag „Franky’s Scripophily Poll 2020 – The Results“ weckte mein Interesse. Franky Leeuwerck, einer der besonders aktiven Mitgestalter dieser Sammlerzeitschrift, hatte die Umfrageteilnehmer gefragt: Was sind für Dich die wichtigsten Kriterien beim Erwerb eines Historischen Wertpapiers für Deine Sammlung? Das Ergebnis:

332 Punkte: Vervollständigung der Sammlung
323 Punkte: Geschichtliche Bedeutung
260 Punkte: Seltenheit
159 Punkte: dekorative Gestaltung
156 Punkte: preislich ein „Schnäppchen“

Also, in dürren Worten zusammengefasst: Ein Stück kann noch so hässlich sein, wenn es jemandem in seiner Sammlung fehlt muss er es haben. Der Preis spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Und da beginnt für ein Auktionshaus die Quadratur des Kreises: Man kann nicht in jeder Auktion von Anfang bis Ende nur unbekannte Titel haben. Einerseits. Doch die Masche mit dem „Zweitstück“ zieht halt auch nicht immer, egal wie attraktiv der Preis ist. Andererseits. In diesem Spannungsfeld einen attraktiven Auktionskatalog zu produzieren, das ist immer wieder auf’s Neue eine große Herausforderung.

Nun muß ich Ihnen ehrlich sagen: Wenn ich das alles schon vorher gewußt hätte, dann sähe dieser Auktionskatalog ja auch vollkommen anders aus …

Mal aus dem Seeleninneren geplaudert: So im Schnitt alle halbe Jahre habe ich einen Traum, in dem mir die großartigsten Historischen Wertpapiere erscheinen. Witziger Weise findet das im Traum meistens bei strahlendem Sonnenschein auf einer mit Blumen übersäten Wiese statt. Die schönsten Aktien die man sich vorstellen kann, dekorativ, alt, Super-Stücke die man noch nie zuvor gesehen hatte. Das träume ich so intensiv, daß ich sogar einen winzigen Moment lang überzeugt bin, die Geschichte sei wahr. Aber leider, leider: In die Realität kann ich diese Pretiosen aus meinen Träumen nicht hinüberretten. Sehen Sie mir meine Unzulänglichkeit also nach und erfreuen Sie sich an dem, was ich in der Realität für Sie aufstöbern konnte. Ich hoffe, die Durchsicht dieses Kataloges macht Ihnen trotzdem viel Spaß und Sie finden das eine oder andere „Schmankerl“ für Ihre Sammlung.

Freundschaftlich, Ihr

Jörg Benecke


 

 

Aus der Auktion:
K.k.priv. Oesterreichische Staats-Eisenbahn-Gesellschaft
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1. Juli 2021:
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