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Losnr.:1309 (Deutschland bis 1945 (Nicht Reichsbank))
Titel:Hessisch-Waldeckische Compagnie zur Gewinnung des Goldes aus dem Edder-Flussgebiete
Auflistung:Actie 100 Thaler 1.5.1832. Gründeraktie (Auflage unter 2000, R 11).
Ausruf:10.000,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.05.1832
Ausgabe-
ort:
Kassel
Abbildung:Hessisch-Waldeckische Compagnie zur Gewinnung des Goldes aus dem Edder-Flussgebiete
Stücknr.:664
Info:Das Unternehmen geht auf die Initiative des Oberst und Oberberg-Hauptmann von Eschwege zurück. Er stand 30 Jahre lang in Brasilien im Dienste der portugiesischen Krone und studierte dort intensiv die Goldgewinnung durch Auswaschen von Flußsänden. Zu der damaligen Zeit standen nur einfachste Verfahren zur Verfügung. In Südamerika ließ man Sklaven mit Schüsseln zum Auswaschen arbeiten. In Kalifornien herrschte die Wiege (Cradle) vor, ein kontinuierlich von Wasser überströmtes Rüttelgerät, auf dem der Sand fortgeschwemmt, das Gold dagegen von Querleisten zurückgehalten wurde. In Deutschland fanden sich goldhaltige Flußsande an der Donau, dem Rhein, der Isar, der Schwarza und schließlich der Eder, einem im Rothaargebirge entspringenden Nebenfluß der Fulda. Von Eschwege war nicht vermögend genug, das Unternehmen einer Goldgewinnung an der Eder selbst zu finanzieren. Er vermochte aber den Kurprinzen-Mitregenten von Hessen und Fürsten von Waldeck von den gewinnbringenden Aussichten der Goldgewinnung an der Eder zu überzeugen, so daß dieser die Gründung einer zu diesem Zweck zu errichtenden Aktiengesellschaft genehmigte. Mannigfache Schwierigkeiten taten sich vor den Initiatoren auf. Der Bericht an die erste Generalversammlung beginnt mit den Worten: "Im allgemeinen ist jedes neue ungewöhnliche Unternehmen technischer Betriebsamkeit großen Schwierigkeiten unterworfen, wenn es durch die Bildung einer Aktiengesellschaft ins Leben treten soll; ... theils weil auf Aktien gegründete Unternehmungen in unserem Vaterlande noch wenig oder gar nicht in Anwendung gekommen sind, und daher anfänglich das nöthige Vertrauen fehlte, theils weil bei Aufstellung der Statuten ... in dieser Beziehung alle Erfahrungen mangelten ... Auch mußte man sich in Rücksicht des abzubauenden Terrains, der Anschaffung der nöthigen Geräthschaften und selbst der Arbeiten erst Kenntnisse und Erfahrungen verschaffen." Immerhin kam es zu ersten Versuchen, die ergaben, daß bei allerdings sehr unterschiedlichem Goldgehalt der probierten Lagerstätten eine Goldgewinnung nach drei Jahren rentabel zu betreiben wäre. Ausführlich beschäftigte man sich mit den technischen Voraussetzungen: Von Eschwege plante, am Flußlauf der Eder schließlich tausende mobiler Maschinen zum Waschen des Goldsandes aufzustellen. Für deren Konstruktion gewann man den Oberbergrath HENSCHEL aus Kassel, der auch dem Verwaltungsrat angehörte. Ein noch größeres Problem war das beim Sandabbau nachströmende Grundwasser. Ausreichende technische Vorrichtungen zum Abpumpen existierten nicht, und die verwendeten Handpumpen wurden der Wassermengen nicht Herr. Dennoch gelang es durch Vermittlung der Bankhäuser Gebrüder Wallach und Gebrüder Pfeiffer, knapp 1500 Aktien zu plazieren. Auch die Regierung zeigte in der Form Interesse, daß sie den Finanzminister von Motz die General-Versammlung präsidieren ließ. Letztlich scheiterten aber doch alle Bemühungen an den nicht lösbaren Problemen der Entwässerung der Abbaustätten, das Unternehmen ging ein.
Besonder-heiten:Ein ungewöhnliches Dokument nicht nur zur Goldgewinnung und zur Waldeckischen Landesgeschichte, sondern auch zu den Anfängen der Aktien-Finanzierung industrieller Unternehmungen in Deutschland überhaupt. Schöne Lithografie mit Wappen und Abb. von Arbeitern beim Goldwaschen. Originalunterschriften der Verwaltungsratsmitglieder von Eschwege, Henschel (Gründer der Maschinen- und Lokomotiven-Fabrik in Kassel), Lange (Wasserbaumeister), Schomburg (Bürgermeister von Kassel) und Staatsminister von Trott. Vor mehr als 10 Jahren in ererbten Unterlagen einer süddeutschen Adelsfamilie gefunden.
Verfügbar:Sensationeller Fund! Nur die Stücke #413 und #664 bekannt. (R 11)
Erhaltung:VF.
Zuschlag:offen
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