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Losnr.:884 (Frankfurt)
Titel:Frankfurter Rückversicherungs-Gesellschaft
Auflistung:Actie 500 Gulden 2.1.1858. Gründeraktie (Auflage 12000, R 10).
Ausruf:5.000,00 EUR
Ausgabe-
datum:
02.01.1858
Ausgabe-
ort:
Frankfurt am Main
Abbildung:Frankfurter Rückversicherungs-Gesellschaft
Stücknr.:11532
Info:Gegründet 1857 durch die “Deutscher Phönix Versicherungs-AG” (diese war 1845 aus der Verschmelzung der Badischen Versicherungsges. Phönix mit der Frankfurter Versicherungs-Ges. entstanden). Direktion und Aufsichtsräte des Phönix und der Frankfurter Rück waren jahrzehntelang in Personalunion besetzt. Maßgeblichen Einfluß besaßen die Frankfurter Familien Andreae, Minoprio, Donner, Flersheim, von Goldschmidt-Rothschild, Hauck und von Brüning, später auch von Grunelius und von Metzler. Die Aktien notierten in Frankfurt a.M., zweistellige Dividenden waren die Regel. 1925 gewann die Nordstern-Gruppe die Oberhand unter den Aktionären, 1926 wurde der Firmensitz in das Nordsternhaus am Nordsternplatz in Berlin-Schöneberg verlegt. Der 1927 noch einmal für kurze Zeit gewonnenen Unabhängigkeit mit den Frankfurter Bankhäusern Ferdinand Hauck, Grunelius & Co. und B. Metzler seel. Sohn & Co. als Großaktionären machte die Weltwirtschaftskrise ein jähes Ende: Sie erzwang 1930 die Fusion mit der ebenso zum Nordstern-Konzern gehörenden 1910 gegründeten Rückversicherungs-Vereinigung AG als aufnehmende Gesellschaft (letztere wurde unter gleichzeitiger Einrichtung eines Zweitsitzes in Köln 1949 umbenannt in Nordstern Rückversicherungs-AG, 1969 auf die Nordstern Allgemeine verschmolzen, und diese ging schließlich 1999 in der AXA Colonia Versicherung AG auf).
Besonder-heiten:Schöne Gestaltung mit dem Frankfurter Wappenadler als Vignette. Der Aktiennennwert von 500 Gulden = 857,14 Mark (bei 10 % Teileinzahlung, für die restlichen 450 Gulden hatten die Aktionäre Sola-Wechsel zu hinterlegen) blieb bis zur Inflation unverändert, auch fand bis dahin nie eine Kapitalerhöhung o.ä. statt. Die GV vom 28.11.1924 beschloß dann die Umstellung des Nennwertes auf 40 RM pro Aktie (mit 25 % Einzahlung). Erst im März 1925 wurde dann das Kapital zum ersten und einzigen Mal durch Ausgabe von 1.520 Aktien á 1.000 RM auf 2 Mio. RM erhöht (übernommen von einem Konsortium um das Bankhaus Ferd. Hauck zu pari). Vorliegende Aktie trägt Originalunterschriften, u.a. als Präsident des Verwaltungsrathes inwendig bei den Übertragungen 1884 (zwei Jahre vor seinem Tod) MEYER CARL VON ROTHSCHILD (1820-86), Chef der Frankfurter Rothschild-Bank und Neffe von Mayer Amschel Rothschild. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bankiers seiner Zeit. Nach einer 6-jährigen Tätigkeit bei der Rothschild-Bank in Neapel übernahm er 1861 die Führung des Frankfurter Hauses zusammen mit seinem jüngeren, aber zurückgezogener lebenden Bruder Wilhelm Carl. Neben der Leitung der Bank trat Meyer Carl als einer der führenden deutschen Kunstsammler hervor und war zudem Reichstagsabgeordneter der Liberalen. Verheiratet war Meyer Carl mit seiner Londoner Cousine Louisa Rothschild, von seinen 5 Töchtern heirateten 3 erneut innerhalb der Rothschild-Dynastie. Er wohnte u.a. im 1846 erworbenen Palais Untermainkai 14-15 (heute Sitz des jüdischen Museums). Inwendig 1910 eine weitere Originalunterschrift des damaligen AR-Vorsitzenden RUDOLF ANDREAE (Chef des traditionsreichen Handels- und Fabrikationsgeschäfts für Pharmazeutika, Drogen und Chemikalien J. M. Andreae GmbH, 1923 zur Andreae-Noris Zahn AG verschmolzen, der heutigen ANZAG).
Verfügbar:Mit beiliegenden restlichen Kupons ab 1919. Die Aktie blieb zeitlebens im Besitz der in Rheims, später Paris wohnhaften Familie Werle, innerhalb derer sie 3 x (1884, 1910 und 1926) übertragen wurde. In den Wirren der Weltwirtschaftskrise vergaß die letzte eingetragene Aktionärin (Céline Adrienne Barbe Marelle Werlé Comtesse Bertrand de Mun) man ganz offenbar, diese Aktie 1930 bei der Fusion mit der Rückversicherungs-Vereinigung AG zum Umtausch einzureichen. Nur deswegen ist diese Aktie (und zwei weitere, von der wir wissen) überhaupt erhalten geblieben. Sie kann mit Recht als die GRÖSSTE RARITÄT unter den alten und bedeutenden Frankfurter Gesellschaften bezeichnet werden. Zuletzt in unserer 77. FHW-Auktion 2005 mit 5.800 Euro zugeschlagen. (R 10)
Erhaltung:VF+.
Zuschlag:5.500,00 EUR
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