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Losnr.:1185 (Deutschland bis 1945 (Nicht Reichsbank))
Titel:Hypothekar-Credit- und Bau-Bank
Auflistung:Actie 100 Thaler 1.11.1872. Gründeraktie (Auflage 10000, R 10).
Ausruf:1.750,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.11.1872
Ausgabe-
ort:
Berlin
Abbildung:Hypothekar-Credit- und Bau-Bank
Stücknr.:1104
Info:Die Reparationszahlungen Frankreichs nach dem Krieg 1870/71 entfachten in den "Gründerjahren" in der Reichshauptstadt Berlin einen ungeheuren Boom. In Erwartung weiteren Zuzugs der Bevölkerung aus der Provinz blühte vor allem die Bodenspekulation. An diesem Geschäft versprach die Hypothekar-Credit- und Bau-Bank ihren Aktionären beteiligt zu sein. Anscheinend gab es in der Hauptstadt noch nicht genug zu spekulieren, deshalb werden als weitere Betätigungsorte als Säulenumschriften auf der hochdekorativen Aktie genannt: Oranienburg, Potsdam, Görlitz, Dresden, Chemnitz, Leipzig, Ottenstein, Muldenstein. Nun hatte der Börsenboom der Gründerzeit den gleichen Pferdefuß wie letztendlich auch der “Neue Markt”: Alle wollten an ein und demselben Geschäft mitverdienen, und die allgemeine Euphorie eilte den wirtschaftlichen Realitäten in Siebenmeilenstiefeln voraus. Allein in Berlin gab es plötzlich über 80 Terraingesellschaften, und über ihre Aufkaufwut heißt es in zeitgenössischen Quellen: "Sie kauften Häuser und Grundstücke in der Stadt und legten sie nieder; sie kauften öffentliche Gärten und Etablissements und verwandelten sie in Bauplätze; sie kauften die Kartoffeläcker und Gemüsefelder in den Vorstädten, die Wiesen, Sümpfe und Sandschollen vor den Thoren, die Weiden und Ländereien der benachbarten Dörfer, und steckten überall Häuserzeilen und Straßenviertel ab. Aus den Gärtnern der Vorstädte, aus den Bauern der Umgegend wurden große Capitalisten, die nicht recht wussten, was sie mit ihrem Gelde anfangen sollten und es bald der Börse zutrugen. Im zweimeiligen Umkreise von Berlin gab es plötzlich keine Aecker und Felder mehr - nur noch Baustellen und Baugründe." Der damals bekannte Statistiker Schwabe rechnete aus: Hätten alle Gründer ihre Bauprojekte ausgeführt, hätten die in Aussicht gestellten Neubauten für eine Bevölkerung von 9 Millionen Menschen ausgereicht - Berlin hätte auf die dreifache Größe des damaligen London anwachsen müssen. Aber in Wirklichkeit wurde längst nicht so viel gebaut, und auch die Hypothekar-Credit- und Bau-Bank diente in Wirklichkeit nur dazu, den Anlegern Geld aus der Tasche zu ziehen, das dann auf Nimmerwiedersehen verschwand. Über die Initiatoren Seydler und Hildebrandt, die die Aktie in Faksimile unterschrieben haben, heißt es: "Gegründet von dem Privatschreiber Richard Seydler in Berlin, der sich "Doctor" und "Professor" nannte, in Gemeinschaft mit dem Kaufmann Hildebrandt verschiedene sehr übel berüchtigte Gründungen verbrochen hat, und 1874 ebenso wie sein Cumpan zu 1 1/2 Jahren Gefängniss verurtheilt wurde."
Besonder-heiten:Geblieben ist eine äußerst dekorative Aktie aus den Gründerjahren - und eine höchst lehrreiche Geschichte dazu.
Verfügbar:Eine große Rarität. Aus alter Sammlung. Kleinere Fehlstellen fachgerecht restauriert. (R 10)
Erhaltung:VF.
Zuschlag:1.750,00 EUR
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

Aus der Auktion:
Banque de Cochinchine S.A.
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7. November 2019:
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