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| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | | Losnr.: | 673 (Berlin-Sammlung Manuela Benecke) | | Titel: | „Neue Heimat“ Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft der deutschen Arbeitsfront im Gau Mark Brandenburg AG | | Auflistung: | Namensaktie 400 RM April 1939 (Auflage 1250, R 10), ausgestellt auf die Volksfürsorge Lebensversicherungs-AG, Hamburg. | | Ausruf: | 200,00 EUR | Ausgabe- datum: | 01.04.1939 | Ausgabe- ort: | Berlin | | Abbildung: |  | | Stücknr.: | 1156 | | Info: | Gründung 1924 in Hamburg als “Dewog” Deutsche Wohnungsfürsorge AG für Beamte, Angestellte und Arbeiter, ab 1934 “Dewog” Deutsche Wohnungsfürsorge und ab 1939 “Neue Heimat”. Die auf den Bau von Kleinwohnungen ausgerichtete, regionsweise aufgeteilte „Neue Heimat“ wurde im Dritten Reich von der staatlich gelenkten Deutschen Arbeitsfront kontrolliert. Nach dem Krieg gehörte sie zum Deutschen Gewerkschaftsbund und wurde mit fast 1/2 Mio. Wohnungen zum größten nichtstaatlichen Wohnungsbauunternehmen in Europa. Die auf ständige Expansion gerichtete Herrschaft der „Roten Socken“ bekam der Ges. ganz und gar nicht, ein vom „Spiegel“ aufgedeckter Bereicherungsskandal des Vorstands tat 1982 ein übriges. 1986 verkaufte der DGB das völlig heruntergewirtschaftete gewerkschaftseigene Wohnungsbauunternehmen zum symbolischen Preis von einer DM an den Berliner Bäckerei-Unternehmer Horst Schiesser. Dessen Sanierungsplan wurde von den Banken nicht akzeptiert, weshalb die Gewerkschaften die „Neue Heimat“ wenige Wochen später wieder zurücknehmen mussten. Anschließend wurden die Wohnungsbestände in kleineren und größeren Tranchen verkauft. Die über zehnjährige Abwicklung soll den DGB weit über 1 Mrd. DM gekostet haben. | | Verfügbar: | NICHT lochentwertet. In der Form sind uns seit Jahrzehnten nur zwei Stücke (# 1156 und 1175) bekannt. (R 10) | | Erhaltung: | UNC. | | Zuschlag: | offen |
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