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| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | | Losnr.: | 588 (Berlin-Sammlung Manuela Benecke) | | Titel: | Gustav Genschow & Co. AG | | Auflistung: | Aktie 1.000 Mark 1.7.1910 (Auflage 250, R 7). | | Ausruf: | 150,00 EUR | Ausgabe- datum: | 01.07.1910 | Ausgabe- ort: | Berlin | | Abbildung: |  | | Stücknr.: | 1612 | | Info: | Gustav Genschow wurde 1862 in Stralsund geboren. Sein im wahrsten Wortsinn „zündender“ Start in der Branche erfolgte Ende 1885 in der Zündhütchen- und Tonwarenfabrik in Linden bei Hannover, damals eine der ältesten Munitionsfabriken des deutschen Kaiserreichs. Schon 1887 gründete Genschow in Berlin seine eigene Waffen- und Munitionsgroßhandlung mit Ex- und Importgeschäft. Dazu erwarb er 1899 die Badische Schrot- und Gewehrpropfenfabrik Durlach und 1903 die Durlacher Zündhütchen- und Patronenfabrik GmbH. Seine drei Firmen fasste Genschow 1907 in dieser neuen AG zusammen. Auf dem Gebiet der Jagd- und Sportmunition wurde Genschow nach Übernahme des Munitionsgeschäftes von Köln-Rottweil der größte Konkurrent der Rheinisch-Westfälische Sprengstoff AG in Köln (Gruppe Dynamit-Nobel / I.G.Farben). Einen sonst unausweichlichen Kampf vermied man durch Abschluß eines I.G.-Vertrages 1927, der 1931 auf die Dynamit-AG vorm. A. Nobel & Co. in Hamburg überging. Ab 1938 konnten die in Berlin und Hamburg börsennotierten Genschow-Aktien 5:2 in I.G.-Farben-Aktien umgetauscht werden. Das gesamte Vermögen wurde wegen Zugehörigkeit zum I.G.-Farben-Konzern durch alliiertes Kontrollratsgesetz Nr. 9 vom 30.11.1945 beschlagnahmt. 1951 kamen die Munitions- und Schrotfabrik Karlsruhe-Durlach und die Lederwarenfabrik Altstadt-Hachenburg wieder in Gang, 1953 Entlassung aus der alliierten Kontrolle und Auflösung des I.G.-Vertrages mit der Dynamit-AG vorm. Alfred Nobel & Co. in Troisdorf, die aber mit zuletzt 94 % Hauptaktionär blieb. 1960 Umwandlung in eine GmbH, 1963 gingen die Genschow-Werksanlagen auf die Dynamit Nobel AG über. 1966/67 Zusammenführung der Marken GECO, Rottweil und RWS, 1972 Verlegung der Firma von Karlsruhe-Durlach nach Fürth/Stadeln. 2002 Übernahme durch den Schweizer Technologiekonzern RUAG und Weiterführung als RUAG Ammotec GmbH. An deren Standorten Fürth und Sirok (Ungarn) wird GECO-Munition bis heute hergestellt. | | Besonder-heiten: | Lochentwertet (RB). | | Verfügbar: | R 7 | | Erhaltung: | VF+. | | Zuschlag: | offen |
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