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| Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | | Losnr.: | 143 (Türkei / Ottomanisches Reich) | | Titel: | Gouvernement Impérial Ottoman (Unifizierte Anleihe) | | Auflistung: | 4 % Obl. 500 F = 22 £ tq. = 20 £ 1./14.1.1903 (Auflage 838126, D/H TR 2450a, R6). | | Ausruf: | 50,00 EUR | Ausgabe- datum: | 14.01.1903 | Ausgabe- ort: | Constantinople | | Abbildung: |  | | Stücknr.: | 1445995 | | Info: | Die ersten ausländischen Anleihen nahm das ottomanische Reich bereits 1854 während des Krimkrieges auf. Weitere Aufnahmen von Geldern im Ausland forcierten 1875 den Staatsbankrott. Es folgten Sanierungsmaßnahmen, die jedoch 1876 scheiterten, da die Kriegsausgaben des türkisch-russischen Krieges den Staatshaushalt zusätzlich belasteten. Nach dem Berliner Kongress 1878, der den Krieg beendete, blieb die Selbständigkeit des ottomanischem Reiches zwar bestehen, es musste aber seine Finanzhoheit aufgrund weitgehender Kontrollbefugnisse seitens Deutschland, Frankreich, England, Italien, Österreich und Russlands einschränken lassen. In den folgenden Jahrzehnten kam es zu diversen Schuldenregelungen, in denen teilweise die alten Anleihen in neue Emissionen zusammengefasst und konvertiert wurden. | | Besonder-heiten: | Die Anleihe war aufgenommen zur Konvertierung und Unifizierung der am 14.9.1903 noch im Umlauf befindlichen 4 % Konvertierten Anleihe 1882 Serien B, C und D auf Grund des Zusatzdekretes vom 10.9.1903 zum Mouharrem-Dekret. Als Sicherheiten dienten die Einnahmen aus: Tabakmonopol, Salzmonopol, Spirituosenabgabe, Seidenzehnt, Überschüsse aus der Erhöhung der Zölle, Gewerbesteuer, Tributzahlungen von Bulgarien, Ostrumelien, Serbien, Montenegro, Griechenland und Cypern. | | Verfügbar: | Mit anh. restlichen Kupons ab 1928. | | Erhaltung: | VF. | | Zuschlag: | offen |
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