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Vorheriges Los | Zurück | Nächstes Los | Losnr.: | 1086 (Deutschland 1919-1923 (Die Inflation)) | Titel: | Stadt Magdeburg | Auflistung: | 9 % Schuldv. C 5.000 Mark 18.3.1923. | Ausruf: | 50,00 EUR | Ausgabe- datum: | 18.03.1923 | Abbildung: |  | Stücknr.: | 212840 | Info: | 805 erstmals erwähnt, war (die) Magdeburg zuerst ein wichtiger Punkt an der Ostgrenze des fränkischen Reiches und zugleich ein wichtiger Elbe-Übergang. 929 kam Magdeburg als Wittum an Editha, die erste Gemahlin Otto I. Die ottonische Pfalz, damals neben Aachen die wichtigste des Reiches, ist auf dem Domplatz festgestellt worden. 937 gründete Otto I. das Moritzkloster, das 968 in ein Domstift umgewandelt wurde. Unter Erzbischof Wichmann (1152-92) erlebte Magdeburg eine wirtschaftliche Blüte. Zugleich gewann die Stadt große Bedeutung als Oberhof für alle Städte mit Magdeburger Recht. Zwischen dem erzbischöflichen Stadtherrn, dem Burggrafen, den Schultheißen und der Bürgerschaft kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen. Die Einführung der Reformation 1524 vertiefte die Gegensätze zum Erzbischof, der zudem seine Residenz nach Halle verlegte. 1631 ging Magdeburg bei der Eroberung durch Tilly in Flammen auf - nur der Dom und die Liebfrauenkirche wurden verschont. Der Versuch, zur Reichshauptstadt aufzusteigen misslang - 1666 musste Magdeburg dem Großen Kurfürsten huldigen. 1679-1740 wurde die Stadt zur stärksten preußischen Festung ausgebaut. 1815 stieg sie zur Hauptstadt der preußischen Provinz Sachsen auf. Durch den Bau des Mittelland- und des Plauener Kanals gewann Magdeburg eine zentrale Bedeutung in der Binnenschifffahrt. Nach Beseitigung der Festungswerke 1867 wurden die Sudenburg und 1886 die Neustadt eingemeindet. Seit der Wiedervereinigung Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. | Erhaltung: | VF+. | Zuschlag: | 55,00 EUR |
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