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Losnr.:976 (Deutschland 1875-1918 (Die Kaiserzeit))
Titel:Heilbronner Gewerbebank
Auflistung:Aktie 1.000 Mark Jan. 1894 (Auflage 500, R 10).
Ausruf:990,00 EUR
Ausgabe-
datum:
01.01.1894
Ausgabe-
ort:
Heilbronn a.N.
Abbildung:Heilbronner Gewerbebank
Stücknr.:775
Info:Die 1891 von rechtschaffenen Heilbronner Gewerbetreibenden gegründete Bank geriet mit den Vorstandsmitgliedern Wilhelm Fuchs (der das Amt seit der Gründung bekleidete) und Gotthilf Keefer (der 1893 auf Paul Burgert folgte) unter die Räuber. Bilanzskandale sind durchaus kein Phänomen der Neuzeit, sie ereigneten sich schon damals. “Infolge einer argen Misswirtschaft der beiden Direktoren, die bedeutende, verlustbringende Spekulationen in Effekten, besonders in Goldshares, unterhielten, brach das Institut Mitte Sept. 1901 zusammen. Es wurden Veruntreuungen von Depots, jahrelange Bücher- und Bilanzfälschungen konstatiert, wie auch Gefälligkeitsaccepte in Umlauf gesetzt worden sind. Die beiden Direktoren Wilhelm Fuchs und Gotthilf Keefer, sowie der Prokurist Eugen Krug wurden verhaftet. Die GV vom 15.10.1901 sollte wegen Liquidation der Gesellschaft beschließen; es wurde aussergerichtl. Liquidation angestrebt, doch führten die zu diesem Zweck geführten Unterhandlungen zu keinem Resultat, so dass am 11.10.1901 Konkurs angemeldet wurde”, steht im Handbuch Deutscher Aktiengesellschaften 1902/03. Jahrelang zahlte man auf die in Stuttgart börsennotierten Aktien eine zwischen 1890 und 1900 noch von 5 auf 6 1/2 % ansteigende Dividende und trieb den Kurs damit 1897 auf den Höchststand von 120 %. Tatsächlich aber war durch Fehlspekulationen der Direktoren das Kapital der Bank längst verloren. Das kaschierte man jahrelang durch Bilanzfälschungen, deren Gipfel war, dass die Direktoren Kundendepots als Aktiva der Bank behandelten und durch Verpfändung anderweitig beliehen. Als der Aktienkurs zu sinken begann, finanzierte man Stützungskäufe, die schließlich 14,2 % des Aktienkapitals erreichten, auch noch mit ungesetzlichen Lombardkrediten. Da der Aufsichtsrat und insbesondere der Revisionsausschuß offenbar jahrelang beide Augen zugedrückt hatten, verklagte sie der Konkursverwalter beim Landgericht Heilbronn erfolgreich auf Regreß - das brachte rd. 500.000 Mark. Die verhafteten Vorstände und der Prokurist mussten Privatkonkurs anmelden, dadurch wurden noch etwa 60.000 Mark für die Konkursmasse herausgeschlagen. Am Ende konnten auch die nicht bevorrechtigten Gläubiger mit über 80 % befriedigt werden. Als Nachfolgeinstitut der fallierten Heilbronner Gewerbebank wurde wenige Wochen nach deren Zusammenbruch unter Führung des Zigarrenfabrikanten Gustav Hauck, des Bankiers Hugo Rümelin und der Heilbronner Filiale der Württembergischen Vereinsbank die Heilbronner Gewerbekasse AG gegründet (1918 umbenannt in Handels- und Gewerbebank Heilbronn, 1977 mit der Badischen Bank und der Württembergischen (Noten-)bank zur heutigen BW-Bank fusioniert).
Besonder-heiten:Schöne Umrahmung im Historismus-Stil. Originalunterschriften der Vorstände Wilhelm Fuchs und Gotthilf Keefer sowie des Aufsichtsratsvorsitzenden Jacob Sihler.
Verfügbar:R 10
Erhaltung:Doppelblatt, mit restlichem Kuponbogen. EF-VF.
Zuschlag:1.200,00 EUR
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Alle Wertpapiere stammen aus unserer Bilddatenbank. Es kann deshalb vorkommen, dass bei Abbildungen auf Archivmaterial zurückgegriffen wird. Die Stückenummer des abgebildeten Wertpapiers kann also von der Nummer des zu versteigernden Wertpapiers abweichen.

 

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