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Previous lot | Back | Next lot | Lot: | 70 (k.u.k Monarchie / Nachfolgestaaten) | Title: | Feistritztaler Bergbau- und Industrie-AG | Details: | Aktie 50 S 22.11.1927 (Auflage 38000, R 6). Diese massive Kapitalerhöhung (das Kapital wurde verzwanzigfacht) übernahmen zu 3/4 die Società Oriente, Fiume, das restliche Viertel die Bauunternehmung Dyckerhoff & Widmann AG, Wiesbaden, die von der Società Oriente zugleich eine Option auf weitere 26 % erwarb. | Starting price: | 20,00 EUR | Issuing- date: | 22.11.1927 | Issuing- place: | Ratten | Picture: | | Number: | 3036 | Info: | 1804 findet sich das tertiäre Braunkohlevorkommen von St. Kathrein (Fischbacher Alpen in der Obersteiermark) erstmals erwähnt, bereits 1810-20 wurde die Braunkohle über einen Schacht abgebaut. Um 1870 waren in Tagebauen in Ratten, St. Kathrein und am Kogl schon mehrere hundert Bergleute beschäftigt. Der Ausgang des 1. Wk schnitt Österreich von seinen bisher wichtigsten Kohlelieferanten ab, weshalb im Feistritztal nun Kohle in großem Maßstab abgebaut wurde. Diese 1922 mit vor allem italienischem Kapitel ("Adria"-Seeschifffahrts-Ges.) gegründete Ges. übernahm alle Tagebaue der Gegend und betrieb zudem mit 250 Arbeitern Tiefbau auf Braunkohle über den 3 km langen Friedensstollen, der 180.000 t Kohle im Jahr förderte. Zur Verwertung des Kohlenstaubes wurde ein E-Werk gebaut, das auch das nahegelegene Schoeller-Bleckmann-Stahlwerk versorgte. Zunächst fuhr man die Kohle über die 18 km lange 760-mm-Schleppbahn Ratten-Birkfeld zur Feistritztalbahn ab. Das dabei notwendige zweimalige Umladen sparte man 1922/23 ein durch den Bau einer 12,7 km langen Seilbahn von Ratten über den Kamm der Fischbacher Alpen nach Hönigsberg im Mürztal, damals die längste Seilbahn in Österreich. Die Industriebahn Birkfeld-Ratten wurde daraufhin 1927 für 2,2 Mio. S an die Weiz-Birkfeld Lokalbahn verkauft und anschließend der Besitz von 75 % der Weiz-Birkfeld-Aktien kostenlos dem Land Steiermark übertragen. Bis 1928 stieg die Kohleförderung auf das 1935 pachtete die Steirische Kohlenbergwerk AG die Gruben und erwarb sie 1944, sie selbst wurde 1947 von der Oesterreichisch-Alpinen Montangesellschaft übernommen. Der Bergbau in Ratten-St. Kathrein endete 1960 (bis dahin hatte man 2 Mio. t Braunkohle gefördert). | Specials: | Lochentwertet (RB). | Availability: | Vorher ebenfalls unbekannt gewesen. (R 6) | Condition: | EF+. | Sold: | unsold |
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