NEWS | AUCTIONS | SERVICE | ABOUT US 

 AUCTIONS

  Information

  Explanations

  Terms and Conditions

  Consignor Contract

  Newsletter


  AFTER SALES

  FHW Auction 120
  and results



  CATALOG

  Browse catalog


  LIVE BIDDING

  Explanations



  CUSTOMER AREA

  Login

  Free registration


  PREVIOUS AUCTIONS

  FHW Auction 119

  FHW Auction 118

  FHW Auction 117

  FHW Auction 116

  FHW Auction 115

  FHW Auction 114

  FHW Auction 113

  FHW Auction 112

  FHW Auction 111

  FHW Auction 110

  FHW Auction 109

  FHW Auction 108

  FHW Auction 107

  FHW Auction 106

  FHW Auction 105

  FHW Auction 104

  FHW Auction 103

  FHW Auction 102

  FHW Auction 101

  FHW Auction 100

  FHW Auction 99

  FHW Auction 98

  FHW Auction 97

  FHW Auction 96

  FHW Auction 95

  FHW Auction 94

  FHW Auction 93

  FHW Auction 92

  FHW Auction 91

  FHW Auction 90

  FHW Auction 89

  FHW Auction 88

  FHW Auction 87

  FHW Auction 86

  FHW Auction 85

  FHW Auction 84

  FHW Auction 83

  FHW Auction 82

  FHW Auction 81

  FHW Auction 80

  FHW Auction 79

  FHW Auction 78

  FHW Auction 77

  FHW Auction 76

Lot details  

Here you find the details to this lot.
You have more options if you are registered.




 Previous lotBackNext lot 
Lot:737 (k.u.k Monarchie / Nachfolgestaaten)
Title:Oesterreichisch-Ungarische Bank
Details:4 % Pfandbrief 200 Kr. 1.4.1911.
Starting
price:
50,00 EUR
Issuing-
date:
01.04.1911
Issuing-
place:
Wien
Picture:Oesterreichisch-Ungarische Bank
Number:36375
Info:Die Österreichisch-ungarische Bank wurde als einzige Notenbank der k.u.k. Monarchie errichtet mit österreichischem Gesetz vom 27.6.1878 und mit ungarischem Gesetzesartikel XXV vom Jahr 1878. Sie erhielt von beiden Ländern unter Verzicht auf das beiden Staaten zustehende Recht zur Errichtung einer eigenen Notenbank auf zunächst 10 Jahre (später mehrfach verlängert) das Notenprivilegium. 1887 wurde das Privilegium auf Bosnien und Herzegovina ausgedehnt. Die Bank ging aus der Umgestaltung der priv. Oesterr. Nationalbank hervor, die durch kaiserliches Patent vom 1.6.1816 ebenfalls als Aktien-Gesellschaft ins Leben gerufen worden war (zu deren Aktionären ausweislich einer erhaltenen Aktie 1819 auch Ludwig van Beethoven gehörte). Bei Gründung dieser Bank hatten die Aktionäre ihre Einzahlung auf das Kapital von 55,66 Mio. Gulden nur mit 1/11 in Konventionsmünze zu leisten, die übrigen 10/11 wurden in Staatspapiergeld gezahlt. Zur Ordnung der Geldverhältnisse wurde das stark entwertete Staatspapiergeld dann sofort eingezogen und in eine fundierte Schuld des Staates an die Bank umgewandelt (bis 1870 vollständig zurückgezahlt). In anderer Gestalt machte die Regierung aber neue Schulden bei der Bank, so dass diese im Jahr 1848 bei einem Notenumlauf von 214 Mio. Gulden nur noch 65 Mio. in bar und 54 Mio. Gulden in Wechseln besaß, die Schuld des Staates betrug 126 Mio. Gulden. Es rächte sich jetzt, dass nach den Statuten von 1817 und 1841 überhaupt keine Deckungsvorschriften für den Banknotenumlauf verankert waren. Die daraus folgende Abnahme des Vertrauens in die Bank führte im April 1848 zu einem Ausfuhrverbot für Gold- und Silbermünzen und zur Einstellung der Barzahlungen (=Umtausch der Banknoten in Metallgeld). Am 22.5.1848 wurde der Zwangskurs für den Notenumtausch eingeführt, seitdem ist Österreich bei der Papiergeldwirtschaft geblieben. Erst 1858 wurde eine Drittel-Deckung eingeführt, die bei Verleihung des 3. Privilegiums 1862 durch die direkte Kontingentierung nach dem System der Peel’schen Bankakte ersetzt wurde: der Notenumlauf von 200 Mio. Gulden musste bankmäßig gedeckt sein, jeder überschießende Betrag in Gold und Silber. Die Aktien der Bank waren an den Börsen von Wien, Prag, Triest, Budapest, Frankfurt, München und Amsterdam notiert und zumeist sehr rentabel. Ein bestimmte Prozentsätze übersteigender Gewinn war dabei nach dem letzten Statut von 1899 als Vergütung für das Notenprivileg zu 2/3 den österreichischen und ungarischen Staatsverwaltungen abzuführen. Mit dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie ging auch die Österreichisch-ungarische Bank ihrem Ende entgegen: zunächst weiter als Geldquelle und währungspolitisches Instrument von der Regierung benutzt, war sie nach dem Vertrag von St. Germain mit Ablauf des Privilegiums am 31.12.1919 zu liquidieren. Zunächst behalf sich dann die österreichische Regierung mit dem Provisorium der “österreichischen Geschäftsführung der Österreichisch-ungarischen Bank”. Der unaufhaltsam fortschreitende Währungsverfall bewog die Regierung Seipel dann im Juni 1922 zu einem Finanz- und Sanierungsplan, in dessen Rahmen die Errichtung einer neuen Notenbank vorgesehen war.
Specials:Hochdekorative Jugendstilgestaltung mit Frauenkopf, floralen Verzierungen und Wappen. Zweisprachig deutsch/ungarisch.
Availability:Erstmals aufgetauchter Jahrgang.
Condition:Doppelblatt, mit Kuponbogen. Kleine Fehlstelle an der linken oberen Ecke mit Papierstreifen ersetzt, sonst tadellos. EF-VF.
Sold:unsold
 Previous lotBackNext lot 

All bonds and shares images are taken from our database. That is why it can
happen that we have taken the image from our archive. The number of each
piece to be sold of during the auction can vary from the picture.

 

Share Spotlight:
Königl. Universitätsdruckerei H. Stürtz AG
Königl. Universitätsdruckerei H. Stürtz AG
Show Share
Show Auction
Order catalog

Next auctions:
November, 4 2021:
36. Live Auction of Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
January, 6 2022:
37. Live Auction of Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
February, 26 2022:
121. Auction Freunde Historischer Wertpapiere
April, 7 2022:
38. Live Auction of Deutsche Wertpapierauktionen GmbH
May, 28 2022:
XLI. Auction Hanseatisches Sammlerkontor

Latest News:
October, 11 2021:
Results of 120. FHW-Auction now online!
October, 5 2021:
120. FHW-Auction on Oct. 9th, 2021 in Wolfenbüttel // Only 4 days left for online bidding!
September, 3 2021:
120. FHW-Auction on October 9, 2021 at our company headquarters in Wolfenbüttel // Catalog with 1,442 fantastic items now online!
February, 22 2021:
Results of 119. FHW-Auction now online!
February, 16 2021:
119. FHW-Auction on Feb. 20th, 2021 in Wolfenbüttel // Only 4 days left for online bidding!

© 2021 Freunde Historischer Wertpapiere - All rights reserved - Imprint | Data Protection - T: +49 (0)5331 / 9755 33 - F: +49 (0)5331 / 9755 55 - E: info@fhw-online.de